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E‐Commerce » Trends, Tipps & Fakten, Länder Fokus | 11.02.2015

E-Commerce-Trends in Spanien

 

Es gibt immer mehr Anzeichen dafür, dass Spanien sich dem E-Commerce langsam öffnet, sodass sich der Umsatz aus Online-Verkäufen bis 2016 möglicherweise auf 30 Milliarden Euro verdoppeln könnte.

2013 generierte die Branche 12,73 Milliarden Euro, und die Umsätze stiegen laut CNMC (Nationale Markt- und Wettbewerbskommission Spaniens) in den letzten drei Monaten im Vorjahresvergleich um fast 30 Prozent an.

Der grenzüberschreitende Online-Handel macht das Potenzial deutlich

In diesen letzten drei Monaten machten die Transaktionen spanischer Verbraucher auf Websites von Unternehmen aus anderen europäischen Ländern 40 Prozent des E-Commerce-Umsatzes des Landes aus, 14 Prozent stammten von ausländischen Besuchern auf spanischen Websites.

Die Wachstumschancen, bis Spanien den Rest Europas eingeholt hat, sind enorm.

Und obwohl der Anteil der Spanier, die schon einmal online gekauft haben, mit 31 Prozent immer noch sehr niedrig ist, verweist das spanische Statistikamt auf das Ungleichgewicht zwischen Orten wie Madrid, wo bis zu 40 Prozent erreicht werden, und den Kanarischen Inseln, wo es nur knapp 20 Prozent sind. Da zudem die Online-Ausgaben in Spanien bisher noch sehr gering sind (865 Euro, im Vergleich zu 1243 Euro im europäischen Durchschnitt), sind die Wachstumschancen, bis Spanien den Rest Europas eingeholt hat, enorm.

Der führende E-Commerce-Player Rakuten hat einige der wichtigsten Trends am Markt zusammengefasst: einschließlich des raschen Anstiegs der Online-Käufe außer Haus (von 5 Prozent auf 15 Prozent in nur einem Jahr) und der Anzahl der Bestellungen außerhalb der Ladenöffnungszeiten (meist zwischen 18 Uhr und Mitternacht, aber immer häufiger auch zwischen 2 und 5 Uhr morgens).

Eine kürzlich von Nielsen durchgeführte Studie hat außerdem ergeben, dass in Spanien mehr Verbraucher die Absicht haben, in Zukunft über Mobilgeräte Online-Käufe zu tätigen, als in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien. 38 Prozent der Befragten in Spanien gaben an, dies vorzuhaben, im Vergleich zu 25 Prozent in Großbritannien.