Asendia Insights

Die 12 wichtigsten E-Commerce-Trends für 2019: Teil 4

Geschrieben von Asendia | Oct 22, 2019 10:06:00 AM

Gibt es einen besseren Zeitpunkt, um im E-Commerce aktiv zu sein? Es wird erwartet, dass der weltweite E-Commerce Umsatz in diesem Jahr 3,5 Billionen US-Dollar übersteigen wird, was einem Anstieg von 18,5 % gegenüber 2018 entspricht.

Ebenfalls wird geschätzt, dass es in diesem Jahr 1,92 Milliarden globale Onlineshopper geben wird. Das explosionsartige Wachstum des Onlineshoppings hat dazu geführt, dass immer mehr Unternehmen in den E-Commerce einsteigen, was zu einem harten Wettbewerb führt. Asendia ist sich bewusst, dass Onlineshops die neuesten Entwicklungen aufnehmen und sich in die gleiche Richtung bewegen müssen wie der Markt, um im heutigen Einzelhandelsumfeld bestehen zu können. Deshalb sind wir bezüglich der internationalen E-Commerce Trends immer up to date und unterstützen Marken dabei, am globalen E-Commerce Wachstum teilzuhaben.

Um Sie zu mehr Erfolg zu führen, präsentieren wir Ihnen die 12 wichtigsten Trends für den internationalen Handel von heute. In diesem letzten Teil untersuchen wir die Gewichtung der Customer Experience, die Popularität von Chatbots und die Auswirkungen des Brexits auf Onlinehändler.

  • Customer Experience ist alles
    Während Customer Experience (CX) immer ein Schlüsselelement erfolgreicher Kundenbeziehungen war, waren die Kunden noch nie so anspruchsvoll und die Erwartungshaltung so hoch. Der anhaltende Aufschwung des E-Commerce und die weite Verbreitung von Smartphones haben eine Situation geschaffen, in der die Kunden ein unkompliziertes Einkaufserlebnis mit einer großen Auswahl und leicht zu findenden sowie schnell lieferbaren Produkten erwarten. Ansonsten kaufen sie woanders ein.

    Gute CX ist das Ergebnis jeder Interaktion Ihrer Kunden mit Ihrem Unternehmen – von der Frage, wie einfach sie auf Ihrer Website navigieren können und dort finden, was sie suchen, bis zur zuverlässigen Warenlieferung.

    Unternehmen, die den Kunden in den Mittelpunkt stellen, gewinnen immer einen höheren Customer Lifetime Value und höhere Umsätze durch positive Bewertungen und Empfehlungen. Es handelt sich um ein bewährtes Geschäftsprinzip, das für Unternehmen jeder Größe relevant ist. Ein aktueller Bericht identifiziert globale Marken, die durch Investitionen in CX ihre Umsätze deutlich steigern konnten, darunter Starbucks, Microsoft, Domino‘s und Adidas.

    Der Schlüsselbegriff bei der Arbeit an der CX ist „reibungslos“: Es geht darum, einfach und mühelos mit Ihrer Marke zu arbeiten. Sparen Sie Ihren Kunden so viel Zeit wie möglich – und Sie werden mit ihrer Treue belohnt.

    Tipps, um immer einen Schritt voraus zu sein:
    Stellen Sie sicher, dass die Kommunikationskanäle vorhanden sind, damit die Kunden Ihnen mitteilen, was in Sachen CX nicht funktioniert. Kundenkontakt und schnelle Reaktionen müssen immer eine hohe Priorität haben. Dies sollte Teil Ihrer Strategie bei der Analyse und Messung Ihrer CX sein. Anschließend sollten Sie die Ergebnisse zur Verbesserung Ihres gesamten Markenerlebnisses nutzen.
  • Der Siegeszug der Chatbots
    Die Art und Weise, wie Kunden mit E-Commerce Unternehmen in Kontakt treten, hat sich stark verändert. Die Notwendigkeit, die Telefon-Skills von Kundenservice-Teams zu schulen, weicht der Nutzung des E-Mail Verkehrs und Chatfunktionen in den sozialen Medien.

    Nicht nur Onlinehändler erkennen die Vorteile von Chatbots, sondern auch die Kunden: Ein Branchenbericht zeigt, dass 64 % der Befragten den 24-Stunden-Service als ihren wichtigsten Vorteil ansehen, gefolgt von sofortigen Antworten (55 %).

    Chatbots reichen bis in die Anfänge der KI zurück und werden derzeit in einer Vielzahl von E-Commerce Kontexten eingesetzt, die von der Online-Kundenbetreuung bis hin zur intelligenten persönlichen Unterstützung reichen. Sie können den Umsatz steigern, indem sie Produktempfehlungen anbieten und die Käufe der Nutzer abschließen. Und natürlich sind sie im Vergleich zu vielen traditionellen Formen der Kundenbetreuung sehr effizient und kostengünstig.

    „Conversational Commerce“ ist gekommen, um zu bleiben. Mit dem Fortschritt der Technologie werden auch die Geschicklichkeit und Effektivität von sprechender, interaktiver Software für den Einzelhandel zunehmen.

    Tipps, um immer einen Schritt voraus zu sein:
    Die Schaffung eines virtuellen, sprechenden Roboters mag den meisten Onlinehändlern wie eine unmögliche Aufgabe erscheinen. Deshalb gibt es viele Unternehmen, die branchenspezifische, vorgefertigte Bots anbieten, die einfach zu implementieren und anzupassen sind. Diese Unternehmen ermöglichen es Ihnen, Ihre eigene Onlinelösung zu erstellen und zudem die Gesprächsdaten zur kontinuierlichen Verbesserung zu analysieren.
  • Die Auswirkungen des Brexits
    Wenn das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlässt, werden die Auswirkungen auf inländische Onlinehändler und internationale Verkäufer voraussichtlich erheblich sein. Dies gilt insbesondere, wenn das Vereinigte Königreich ohne Deal die EU verlässt – die Möglichkeit, auf die sich die britische Regierung derzeit vorbereitet. Selbst wenn das Vereinigte Königreich eine Zollunion mit der EU eingeht, werden die Unternehmen ernsthafte Störungen im Cross-Channel-Handel erleben: Alle Waren müssen Zoll- und Produktkonformitätsverfahren durchlaufen, was zu längeren Wartezeiten für die Verbraucher führt.

    Änderungen in der Besteuerung sind ein großes Problem. Indirekte Steuern, wie die Mehrwertsteuer, werden auf EU-Ebene harmonisiert. Es besteht zwar keine konkrete Chance, dass sie abgeschafft wird, aber das Vereinigte Königreich wird bei der Formulierung der künftigen Mehrwertsteuerpolitik, die sich auf den Einzelhandel auswirken wird, neue Freiheiten haben. Der Luxus des Freihandels mit der EU wird wegfallen, sodass Onlinehändler, die Waren aus der EU importieren oder an Kunden in der EU verkaufen, wahrscheinlich Zölle und zusätzliche Steuern auf Waren erhalten werden. Bezüglich zahlreicher wichtiger EU-Rechtsakte, die den elektronischen Geschäftsverkehr betreffen (z.B. die Verbraucherrechtsrichtlinie und DSGVO), müssen die Unternehmen darüber auf dem Laufenden gehalten werden, wie das Vereinigte Königreich damit umgeht.

    Online-Unternehmen können nach dem Ausstieg Schwierigkeiten oder sogar einen Umsatzanstieg erleben, wie einige Quellen vorhersagen. Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich jedoch noch keine konkreten Vorhersagen treffen. Am besten ist es, mit einem E-Commerce Experten zusammenzuarbeiten, der über die neuesten Informationen zu Zoll-, Steuer- und Abgabenänderungen informiert ist. Dann können Sie sich sicher auf die Zukunft vorbereiten.

    Asendia unterstützt Einzelhändler auf der ganzen Welt bei der Erreichung ihrer Geschäftsziele: Wir machen den internationalen E-Commerce so einfach und unkompliziert wie möglich. Denn wir bieten Ihnen alles, was Sie für das Wachstum Ihres Unternehmens an neuen Standorten benötigen – einschließlich maßgeschneiderter Versandlösungen, Premium-Partnerschaften und der Beratung durch einen umfassenden Beratungsansatz.
 
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