Zeitschriftenversand: So optimieren Sie Ihre Kosten

22 November, 2017

Zeitschriftenversand: So optimieren Sie Ihre Kosten: Mann sortiert Zeitungsstapel

Print gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Doch wie findet man beim Zeitschriftenversand die richtige Balance aus Kosten- und Zeiteffizienz?

Was für Kataloge gilt, ist bei Zeitschriften nicht anders. Die Vorteile der Printmedien sprechen einfach für sich: Im Zeitalter von Informationsüberflutung, Social Media und brummenden Messenger-Benachrichtigungen steht die Lektüre von Zeitschriften für das angenehme Gefühl von Entschleunigung. Hier können sich Leser die notwendige Zeit nehmen und in Ruhe schmökern. Gleichzeitig sind Online-Medien definitiv auf dem Vormarsch. Verlagshäuser müssen also besonders auf die Kosten und den Leserservice achten, um weiterhin erfolgreich zu sein. An dieser Stelle nimmt die Qualität des Zeitschriftenversands eine entscheidende Rolle ein. Im Folgenden soll es daher um die Stellschrauben für einen effektiven und möglichst kostengünstigen Versand von Zeitschriften gehen.

Die zwei Säulen effizienten Zeitschriftenversands

Kommen wir zunächst zum Grundsätzlichen: Allen Beteiligten in der Pressedistribution sollte die Wichtigkeit der Sendung klar sein. Dies hängt mit zwei Aspekten zusammen: 1.) der zeitlichen begrenzten Aktualität der Inhalte und 2.) dem Vertrauensvorschuss des Kunden. Wenn die Publikation nicht rechtzeitig zum Abonnenten gelangt, kann es bereits zu spät sein – und die Informationen sind bereits überholt. Am Beispiel einer Börsenzeitschrift wird dies deutlich: Erreicht sie den Leser statt Montag statt am Donnerstag, sind die Börsenneuigkeiten schon längst überholt. Wer Zeitschriften versenden möchte, muss diese einfachen, aber entscheidenden Punkte immer präsent haben.

Es gibt also durchaus eine Art „Verfallsdatum“ im Zeitschriftenversand. Daher hat sich in der Branche folgender Spruch etabliert: „Presseprodukte sind wie leicht verderbliches Obst.“ Der zuständige Versanddienstleister begeht einen Kardinalfehler, wenn er die pünktliche Zustellung aus den Augen verliert. Von hier geht es direkt zum zweiten Aspekt – der Verantwortung gegenüber den Abonnenten. Diese haben zumal für etwas bezahlt, was sie noch nicht in Händen halten. Wer also nicht liefert (im wahrsten Sinne des Wortes), verspielt das hohe Gut des Vertrauens.

Wie Zeitschriften günstig versenden?

Gleichzeitig ist auch hier Augenmaß gefragt: Achten Sie daher bei der Auswahl eines Versanddienstleisters darauf, dass er sich die Zeit nimmt, die Anforderungen der Zeitschrift genau kennenzulernen und eine passgenaue Lösung zu finden. Hierfür ist initial unbedingt eine detaillierte Abstimmung notwendig, unter Berücksichtigung aller Faktoren. Der Service muss perfekt zur jeweiligen Publikation passen. Beim Versand von Zeitschriften sollten daher weder Kosten noch Zeit isoliert betrachtet werden.

Die Tarife unterscheiden sich im Zeitschriftenversand immer hinsichtlich Laufzeit und Konditionen. Beispielsweise dauert der Versand im Economy-Kanal im Vergleich mit dem des Priority-Kanals etwas länger. Die Konditionen sind dafür aber günstiger. In der heutigen Zeit, wo zahlreiche Verlage mit sinkenden Auflagen und Abozahlen zu kämpfen haben, ist ein solches Einsparpotenzial natürlich ein wichtiger Punkt. Achten Sie aber auf jeden Fall darauf, dass Sie der Dienstleister bei jedem Titel individuell berät. Angesichts regelmäßiger Tarifänderungen sollte zudem in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob Anpassungen notwendig sind.

Gut zu wissen: Zeitschriftenversand nach Österreich

Für den Fall, dass Sie planen, Zeitschriften an Abonnenten nach Österreich zu versenden, empfiehlt sich definitiv ein Blick auf die Option „registrierter Titel“. Dabei handelt es sich um ein spezielles Angebot der Österreichischen Post für die Pressedistribution. Durch eine Registrierung lassen sich bereits für Titel mit geringen Stückzahlen die Laufzeiten verbessern – bei deutlich günstigeren Konditionen. Zu den Grundvoraussetzungen zählen eine kontinuierliche Erscheinungsweise und journalistische Grundausrichtung der Publikation. Alles, wie es eben bei Titeln im normalen Einzelverkauf üblich ist. Entsprechend fallen hier Firmenpublikationen wie Kunden- oder Mitgliedermagazine aus dem Raster.

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