Mobile-Commerce-Studie: Erfolg in Frankreich und der ganzen Welt

14 Dezember, 2016

Rund um den Globus boomt Mobile Commerce. Es ist dabei, zu einem wichtigen Teil des globalen E-Commerce zu werden.

Die jüngste Mobile-Commerce-Studie von Criteo untersucht die Lage des M-Commerce in Frankreich und in der ganzen Welt und bietet für Händler einige interessante Erkenntnisse: Dazu gehören etwa die wichtigsten Produktkategorien, die Bedeutung von Apps und die Dominanz von Smartphones.

Erwägen Sie, Ihre Produkte online nach Frankreich zu verkaufen?

Auf dem etablierten E-Commerce-Markt in Frankreich werden 27 % der Online-Transaktionen auf Mobilgeräten durchgeführt. Zwei Produktkategorien haben besonders viele mobile Käufe zu verzeichnen: Mode- und Luxusartikel sowie Sportwaren, die ein Jahreswachstum von 21 % bzw. 18 % verbuchen konnten. Wenn Ihr Unternehmen also französische Käufer mit derartigen Luxus- oder Nischenprodukten ansprechen möchte, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre mobile Website und App attraktiv und übersichtlich gestaltet sind. Dadurch werden Ihre potenziellen Kunden motiviert, etwas bei Ihnen zu bestellen.

Die Mobile-Commerce-Studie von Criteo gibt einige ausgezeichnete Best-Practice-Tipps:

  • Fördern Sie das Stöbern und Entdecken: Stellen Sie sicher, dass die Produkte, die man auf der Startseite erwartet, dort auch tatsächlich zu finden sind, und ermöglichen Sie Ihren Besuchern die Suche innerhalb von Produktkategorien.
  • Sorgen Sie für eine einfache Navigation zwischen Produkten, einschließlich einer Produkt-Zoom-Funktion und einer Option „Für später speichern“.
  • Optimieren Sie den Kaufvorgang: Machen Sie wichtige Schaltflächen, die „Handlungsaufforderungen“ enthalten, gut sichtbar und optimieren Sie bestimmte Datenfelder mit relevanten Symbolen (z. B. sollte für das Telefonfeld der Zahlenblock erscheinen).

Derzeit haben insbesondere zwei M-Commerce-Trends Einfluss auf die Art und Weise, wie Nutzer online Käufe tätigen. Diese beiden Trends, die sich übrigens in der ganzen Welt wiederfinden, betreffen einerseits mobile Apps und andererseits Smartphones.

Mobile-Commerce-Studie unterstreicht die Stärke von Apps

Criteo hat festgestellt, dass weltweit 54 % aller mobilen Transaktionen unter Verwendung von Apps durchgeführt werden. Das ist den erweiterten Funktionen der Apps zu verdanken: Sie bieten nicht nur den Händlern, sondern auch den Kunden viele Vorteile und ermöglichen einen reibungslosen Kaufvorgang.

Als Vorteile von Apps sind unter anderem zu nennen:

  • Eine dreimal höhere Conversion als bei einem mobilen Browser
  • Eine in jeder Phase des Kundenerlebnisses bessere Leistung als bei einem Browser
  • Kunden sehen sich wegen der einfachen Navigation mehr Produkte an und kaufen deswegen auch mehr

Diese 54 % sind ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Wert des Vorjahres, der noch bei 47 % gelegen hatte. Das veranschaulicht den Bedarf für gut gemachte Apps, die den Kunden unkomplizierte Wege für den Kauf der von ihnen gewünschten Produkte eröffnen. Criteos Mobile-Commerce-Studie legt nahe, dass Apps mit erweiterten Funktionen, wie Push-Benachrichtigungen oder Personalisierung, den Nutzern ein umfassendes Erlebnis bieten. So tragen sie zu einer weiteren Steigerung der Conversion Rate bei.

Das Smartphone ist König

Bei den weltweiten mobilen Transaktionen haben Android-Geräte inzwischen das iPhone überholt. Zugleich treiben die großen E-Commerce-Märkte wie Großbritannien und die Niederlande den M-Commerce als Ganzes voran. Wenn wir über M-Commerce sprechen, kann es zudem leicht passieren, dass man nur an Smartphones denkt: insbesondere, da diese nach wie vor die Gerätelandschaft dominieren. Doch es ist wichtig, auch größere Geräte zu berücksichtigen, wenngleich die Nachfrage nach Tablets im letzten Jahr um 15 % (von 46 Millionen auf 40 Millionen) gefallen ist.

Was genau also macht das Smartphone zu solch einem attraktiven Gerät für den E-Commerce? Der Mobile-Commerce-Studie zufolge tragen die besseren Geräteleistungen und Netzwerkgeschwindigkeiten, die ausgereifteren Softwareentwicklungen und Funktionen wie Fingerabdruckerkennung allesamt dazu bei, den M-Commerce einfacher und zugänglicher zu machen als je zuvor.