Black Friday im E-Commerce optimal vorbereiten

03 November, 2017

Definitiv ist der Black Friday (der Tag nach Thanksgiving, dieses Jahr am 24. November) für den E-Commerce eine Riesenchance. 2016 war der Black Friday in den USA erfolgreicher als je zuvor: In nur 24 Stunden wurden online 3,34 Mrd. US-Dollar umgesetzt (laut Adobe Digital Insights).

Auch in Europa gewinnt der Black Friday zunehmend an Bedeutung. Zwischen 2011 und 2015 schnellten die Umsätze um 124 % in die Höhe – und machten den Black Friday schließlich zum absatzstärksten Einzeltag des Jahres 2015. 2014 überholte er sogar den Cyber Monday – den Montag nach Thanksgiving, an dem speziell der E-Commerce mit Rabatten lockt.

Wie können Online-Händler also sicherstellen, dass ihre Versandlösungen alle Erwartungen erfüllen und das E-Commerce-Fulfillment nicht zu einem kritischen Engpass wird? Luis Barros, Production Director bei Asendia UK, und Carl Loader, General Manager bei Asendia UK, haben uns von ihren Erfahrungen berichtet. Hier sind ihre Black-Friday-Tipps:

Machen Sie vor dem Black Friday Ihre Hausaufgaben

Der Black Friday stellt gerade für den E-Commerce eine stressige Phase dar. Als Online-Händler müssen Sie die Trends der vorherigen Jahre analysieren, um abschätzen zu können, bei welchen Produkten mit einem höheren Absatz zu rechnen ist. Sind Ihre IT-Plattformen robust genug, um der zusätzlichen Belastung standzuhalten? Können die nachgelagerten Lieferketten die Sendungen transportieren? Gibt es bei LKW, Flugzeugen, Zügen oder Schiffen ausreichende Kapazitäten?

Wichtigster Tipp: Lernen Sie aus der Vergangenheit (und von Ihrer Konkurrenz)

Falls Sie in der Vergangenheit bereits eine unerwartet auftragsstarke Phase hatten: Wie sind Sie damit zurechtgekommen? Was haben Sie getan, um sicherzustellen, dass alle Bestellungen zügig abgewickelt wurden? Besonders umsatzstarke Aktionstage gibt es schon seit vielen Jahren: Was unternehmen Sie, um sich auf diese Tage vorzubereiten? Werfen Sie ruhig auch einen Blick auf Ihre Mitbewerber: Wie gelingt es der Konkurrenz, mehr Kunden am Black Friday und Cyber Monday anzulocken?

Stimmen Sie Ihre Logistik auf den Black Friday ein

Jeder Händler sollte seinen maximalen Output kennen, der durch seine operativen Abläufe bedingt ist. Wie groß ist der Lagerbestand? Sind genug Waren für den Direktvertrieb an die Verbraucher vorrätig? Ebenso für den Absatz über den Groß- oder Einzelhandel? Für die Logistik ist es entscheidend, zu wissen, wo die Kontaktpunkte zwischen Händlern und Konsumenten liegen.

Denken Sie kreativ

Stellen Sie vor, ein erfolgreiches Produkt ist ausgerechnet am Black Friday ausverkauft – das darf nicht passieren. Sprechen Sie daher rechtzeitig mit Ihren Lieferanten und stellen Sie sicher, dass diese Ihren Bedarf pünktlich decken können. Vielleicht gelingt es Ihnen sogar, einen zusätzlichen Rabatt auszuhandeln, wenn Ihre Bestellung größer als üblich ausfällt. Werfen Sie auch einen Blick auf die Waren im Lager, die nicht so gut gelaufen sind. Könnte ein großer Verkaufstag wie der Black Friday für Sie eine Chance sein, diese Ladenhüter vielen (potenziellen) Kunden schmackhaft zu machen?

Seien Sie bei der Arbeitskraft für den Black Friday realistisch

Erfolg kommt nicht allein dadurch, dass man mehr Personal einstellt. Wenn Sie in großem Umfang auf Zeitarbeit setzen wollen, kommen grundlegende Erwägungen über Gebäudeinfrastruktur, Sicherheit und Qualität ins Spiel.

Black Friday ist erst der Anfang: Bedenken Sie die Vorweihnachtszeit im E-Commerce

Der Black Friday liegt in der Mitte der Auftragswelle der Vorweihnachtszeit. Beachten Sie also Folgendes: Wenn Sie ein bis zwei Wochen benötigen, um den Bestellüberhang abzuarbeiten, rutschen Sie immer weiter ins Weihnachtsgeschäft – während Sie noch immer mit der Abwicklung der Auftragsspitze aufgrund des Black Friday beschäftigt sind.

Halten Sie die Kommunikationskanäle offen

Lieferprobleme treten eher auf, wenn Informationen nicht rechtzeitig übermittelt werden. Warnen Sie also Ihre Post- und Paketdienstleister vor, dass diese mit zusätzlichen Aufträgen von Ihnen rechnen sollen, damit diese sich darauf einstellen und dafür sorgen können, dass Ihre Kundenbestellungen pünktlich zugestellt werden. Falls Ihre üblichen Lieferzeiten zusätzlichen Druck für Ihr Team bedeuten, sollten Sie es vorübergehend vergrößern.

Überwachen Sie gerade am Black Friday die sozialen Medien

Behalten Sie die sozialen Medien im Blick, um Fragen zu Produkten zu beantworten und auf eventuelle Beschwerden einzugehen. Wenn Sie Probleme im Keim ersticken, springen vielleicht sogar weitere Verkäufe dabei raus!

Beauftragen Sie einen Fulfillment-Experten

Wenn Sie nicht über die nötigen Ressourcen verfügen, um einen reibungslosen Black Friday zu garantieren, sollten Sie ein Fulfillment-Unternehmen mit der Abwicklung Ihrer Aufträge beauftragen. Dafür kostet das zwar etwas mehr, aber deutlich weniger als das, was für die Einstellung zusätzlicher Arbeitskräfte anfallen würde. Außerdem können Sie sich so auf das konzentrieren, was Sie am besten können: die Unterstützung Ihrer Kunden.

Erwägen Sie einen Versanddienst mit umfassender Nachverfolgung

Und hier ist unser letzter Black-Friday-Tipp: An diesem Tag wollen Online-Shopper beruhigende Sicherheit. Das Einzige, worauf sie noch mehr Wert legen, ist eine schnelle Lieferung der von ihnen bestellten Waren. Fully-tracked Goods von Asendia greift auf das Know-how und die große Reichweite nationaler Postdienstleister zurück. Gleichzeitig gibt diese Lösung Verbrauchern und Händlern die Sicherheit einer umfassenden Nachverfolgung – vom Lager bis zum Empfänger.

Schauen Sie doch auch auf der Übersichtseite zu unseren Lösungen für den E-Commerce vorbei!


Carl Loader

General Manager, Asendia UK

Luis Barros

Production Director, Asendia UK