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    Juni 2015

     

    Die Schweiz ruft – Frankreich liebt E-Commerce

     Euroskala, 4C, HKS oder Pantone: In der Schweiz und in Frankreich gelten die gleichen Farbskalen wie in Deutschland. Doch bereits bei den Lieblingsfarben hören die Gemeinsamkeiten auf. Genauso wie bei der Werbung und Kundenbindung per Mailing und Katalog. Für Druckereien und Lettershops bedeutet dies, sich rechtzeitig auf die Besonderheiten der Märkte einzustellen. Internationale Dienstleister wie Asendia unterstützen Geschäftskunden deshalb beim Markteintritt von Anfang an.

     
    Einkaufen in Deutschland war für Schweizer noch nie so günstig wie heute. Durch den jüngsten Kursrutsch des Euro im Vergleich zum Schweizer Franken verbilligten sich deutsche Produkte deutlich. Auf der anderen Seite stiegen die Kosten für alle Leistungen in der Schweiz. „Druckereien und Lettershops müssen heute mehr Porto für den Versand von Werbebriefen und Katalogen in das Nachbarland einkalkulieren“, sagt Dorothe Eickholt, Geschäftsführerin von Asendia Germany. Trotzdem lohnt es sich für werbetreibende Unternehmen nach wie vor den Schweizer Markt zu erschließen. Denn ein bedeutend höheres Preisniveau und die ausgeprägte Kundentreue der Konsumenten gleichen die höheren Aufwendungen mehr als aus.

    Nischenanbieter profitieren von hoher Kaufkraft

    Die Schweizer gehen gerne auf Schnäppchenjagd und suchen nach Produkten von Nischenanbietern, die auf ihrem verhältnismäßig kleinen Heimatmarkt nicht erhältlich sind. Bei den Online-Käufern waren zunächst Reisen und Hotelübernachtungen sowie Bücher und Zeitschriften am beliebtesten. Doch inzwischen haben Unterhaltungselektronik und Bekleidung nachgezogen. Eine hohe Kaufkraft, die durch den Wechselkurs zwischen Schweizer Franken und Euro weiter gestiegen ist, und eine gute Zahlungsmoral machen den Markt insbesondere für deutsche Unternehmen attraktiv.

    Doch Vorsicht: Die Schweizer Konsumenten bevorzugen lokal ansässige Multichannel-Händler. Für den Markteintritt sind deshalb Investitionen in Suchmaschinen-Marketing, Preisvergleichsplattformen, Online-Anzeigen und bezahlte Platzierungen in sozialen Medien notwendig. Bei den Offline-Medien nannten die für den „E-Commerce-Report Schweiz 2013“ Befragten als nützliche Instrumente zur Kundengewinnung vor allem das Direktmarketing und den gedruckten Katalog. „Da schwerere Postsendungen in der Schweiz nicht viel teurer sind, kann es für Unternehmen kostengünstiger sein, statt Flyer und Direktmarketing-Packages gleich einen Katalog zu versenden“, sagt Eickholt. So lassen sich die Potenziale, die der Schweizer Markt bietet, zielgruppengenau bei geringen Streuverlusten erschließen.

    Online-Umsatz stieg in Frankreich um 500 Prozent

    Die Franzosen lieben es per E-Commerce einzukaufen. Seit dem Jahr 2000 hat der Online-Umsatz in unserem Nachbarland um unglaubliche 500 Prozent zugenommen.

    Nahezu Dreiviertel der französischen Konsumenten kaufen inzwischen im Internet ein. Nach Großbritannien (12,7%) und Deutschland (10,0%) hat der Online-Handel in Frankreich mit 8,7 Prozent den höchsten Marktanteil innerhalb Europas, ermittelte das Centre for Retail Research.

    Für internationales E-Commerce bietet sich Frankreich geradezu an: Denn der französische Markt gilt als relativ leicht zugänglich. Hinzu kommt, dass die Franzosen ihren Einkauf im Internet meistens per Vorkasse mit Kreditkarte bezahlen. „Zahlungsausfälle sind deshalb in Frankreich sehr selten“, sagt Eickholt. „Zudem führt eine verhältnismäßig geringe Retourenquote von durchschnittlich 20 Prozent dazu, dass Frankreich für deutsche Unternehmen oft die erste Wahl ist.“ Ebenso wie in der Schweiz sind Reisen und Hotelübernachtungen in Frankreich beim Online-Shopping am beliebtesten. Dicht gefolgt von Dienstleistungen wie dem Ticketkauf, Abonnements und Telefon. Mit geringem Abstand folgen Bücher, DVDs und CDs, Mode und Bekleidung sowie Technikartikel und Kosmetik.

    Gedruckte Kataloge für Online-Shopping nutzen

    Da die Franzosen mit der Tradition per Katalog im Versandhandel zu bestellen aufgewachsen sind, nutzen ihn viele auch heute noch. Selbst beim Online-Shopping ist das Medium Katalog in Frankreich nach Angaben des FEVAD, des französischen E-Commerce- und Versandhandelsverbandes, für viele unverzichtbar. Besonders aufgeschlossen sind unsere Nachbarn auch für Printwerbung per Direct Mail. Diese müssen allerdings so landestypisch und französisch wie möglich sein. Eine einfache Übersetzung reicht auf keinen Fall aus. Mit der Wahl eines Local Look (Auftritt wie ein lokal ansässiges Unternehmen) oder einer individuell gestalteten Briefmarke können Direktwerber die Akzeptanz der Mailings deutlich steigern. „Wer in Frankreich erfolgreich sein will, muss wie ein ‚ echter Franzose‘ auftreten“, sagt die Geschäftsführerin von Asendia Germany. Deshalb kommt es auf jedes Detail an – selbst bei der Adresse. Denn nur Mailings bei denen Name, Straße und Ort wegen der besseren Maschinenlesbarkeit in Versalien geschrieben sind, kommen an und werden gelesen.

     

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