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    Internationaler E-Commerce wächst in Europa doppelt so schnell wie das Inlandsgeschäft


    26. Juni 2014

     

    Internationaler E-Commerce wächst in Europa doppelt so schnell wie das Inlandsgeschäft

    Während die Steigerungsraten im grenzüberschreitenden Onlinehandel in den vergangenen Jahren eher moderat ausfielen, zeichnet sich jetzt eine Kehrtwende ab. Der internationale E-Commerce holt gegenüber dem inländischen Onlinehandel deutlich auf. So wird das grenzüberschreitende Geschäft in Europa künftig doppelt so schnell wachsen wie der nationale E-Commerce, prognostiziert der europäische Multichannel- und Onlineverband Emota.

    Innerhalb Europas soll der Umsatz im grenzüberschreitenden E-Commerce bis zum Jahr 2018 um durchschnittlich 21 Prozent steigen. Damit wäre das Wachstum mehr als doppelt so hoch wie die Inlandsumsätze, die um neun Prozent zunehmen sollen. „Wir erwarten“, so Dorothe Eickholt, Geschäftsführerin von Asendia Germany und Asendia Austria, „dass in Zukunft viele Onlinehändler verstärkt neue Märkte im Ausland erschließen, nachdem die rechtlichen Rahmenbedingungen weiter vereinheitlicht wurden“.
    Zudem planen traditionelle Einzelhändler, die erstmals ins E-Commerce-Geschäft einsteigen, ihren Web-Shop von Anfang an für den internationalen Markt. Europa folgt damit einem weltweiten Trend. Nach Schätzungen von PayPal werden bis zum Jahr 2018 rund 130 Millionen Käufer in Australien, Brasilien, China, Deutschland, Großbritannien und den USA Waren für rund 307 Milliarden US-Dollar grenzüberschreitend online bestellen. Der Umsatz würde sich damit im Vergleich zu 2013 fast verdreifachen. „Der internationale E-Commerce entwickelt sich immer mehr zu einem wirtschaftlich bedeutenden Vertriebskanal“, sagt Eickholt.

    Beauty, Mode und Elektronik führen Hitliste an
    Die beliebtesten ausländischen Online-Shopping-Destinationen sind, so die PayPal-Umfrage, weltweit die USA, Großbritannien, das chinesische Festland, Hongkong, Kanada, Australien und Deutschland. Das Besondere: In allen Ländern sind Gesundheits- und Beauty-Produkte, Mode und Elektronik gleichermaßen begehrt. Allerdings hat jeder Markt seine Besonderheiten. Zum Beispiel war 2013 der durchschnittlich stärkste Wochentag im französischen ECommerce der Mittwoch, ermittelten Experten von Webloyalty. Der Grund dafür: Sowohl der Winter- als auch der Sommerschlussverkauf beginnen in Frankreich traditionell an einem Mittwoch. Vor dem Markteintritt in neue Länder sollten deshalb die lokalen Gegebenheiten genau geprüft werden. Dazu zählen insbesondere:

    • eine umfassende Wettbewerbsanalyse für das Zielland
    • die bestehende Infrastruktur und Kultur
    • eine Einschätzung der Affinität zum Produkt- oder Dienstleistungsangebot
    • der auf den lokalen Bedarf zugeschnittene Webauftritt
    • ein dem jeweiligen Land entsprechendes Marketing und eine differenzierte Preispolitik
    • die angebotenen Zahlungsmöglichkeiten sowie die
    • Lieferkette und zuverlässige Versandoptionen

    Handelsbarrieren werden abgebaut
    Zu den größten Hemmnissen im grenzüberschreitenden elektronischen Handel zählt die Rechtsunsicherheit. Die jüngst in Kraft getretene europäische Verbraucherrichtlinie soll dazu beitragen, die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Onlinehandel in Europa weiter zu vereinheitlichen. Bisher nahm Deutschland zum Beispiel bei der Rücksendemöglichkeit für Waren eine Sonderstellung in Europa ein. Ob sich aufgrund der neuen Richtlinie hierzulande etwas an der Praxis ändert, dass Verbraucher ihre Ware kostenlos zurücksenden können, bleibt abzuwarten. In vielen anderen Ländern wie der Schweiz sind für den Verbraucher kostenlose Retouren, zum Beispiel weil die Ware nicht gefällt oder nicht passt, eher die Ausnahme.

    Kundenfreundliche Lösungen gefragt
    Für Newcomer, die erstmals ins E-Commerce einsteigen, lohnt es sich oft nicht, eine eigene Infrastruktur im Ausland aufzubauen und zu unterhalten. Schnelle und kundenfreundliche Distributionslösungen, die einfach zu handhaben sind, sind gefragt. Das beginnt bereits bei der Versandvorbereitung. So sind heute für den grenzüberschreitenden Warenversand ECommerce- Tools und Webportale, mit denen Onlinehändler die erforderlichen Versandlabels für viele Länder automatisch erstellen können, ein Muss. Zudem erwarten die Empfänger zuverlässige Informationen zum Status ihrer Sendung. Asendia bietet hierfür verschiedene Trackingoptionen an, mit denen es möglich ist, die Sendungen zu verfolgen.

    Goods vereinfacht internationale Distribution
    Die kundenfreundlichen Lösungen von Asendia „Standard Goods“, „Country-tracked Goods“, „Fully-tracked Goods“ und „Premium Goods“ ermöglichen es Unternehmen grenzüberschreitende Sendungen besonders einfach und komfortabel zu distribuieren. Für die Zustellung bietet Asendia Germany verschiedene Möglichkeiten an. So können Unternehmen wählen, ob die Sendung persönlich übergeben werden soll, je nach Land an eine alternative Zustelladresse geliefert wird oder an einem so genannten Pickpoint bereit liegen soll. Zudem werden je nach Produkt verschiedene Versicherungsoptionen für den Versand angeboten. Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatte sich Asendia weltweit an dem in Irland ansässigen Unternehmen eShopWorld beteiligt, um die E-Commerce-Lösungen weiter auszubauen.

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