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E-Commerce » Trends, Tipps & Fakten, Länder Fokus | 31.01.2014

Großbritannien ist E-Commerce Exportweltmeister

 

Nach einem neuen Bericht der OC&C Strategy Consultants hat der britische Online-Einzelhandel im Jahr 2013 einen geschätzten Handelsüberschuss von 720 Mio. britischen Pfund erwirtschaftet – wobei der Anteil der Kunden von außerhalb Großbritanniens am gesamten Online-Umsatz steigt.

Die gemeinsam mit Google verfasste Studie „Global Retail E-mpire“ untersucht Trends im Online-Einzelhandel des britischen Inlandsmarkts und auf internationalen Märkten. Angesichts des anhaltenden Wachstums beim E-Commerce hatte die Studie sich außerdem zum Ziel gesetzt, die Zusammensetzung der Online-Umsätze bis 2020 zu prognostizieren.

Westeuropäischer E-Commerce Markt hat hohen Stellenwert Die internationalen Handelstransaktionen erreichten in der britischen Wirtschaft im Jahr 2012 ein Volumen von 4 Mrd. britischen Pfund. Auf dem Online-Sektor entsprach dies 14 % des Umsatzes. Dabei hat der Anteil der Käufer von außerhalb der britischen Inseln seit 2010 jährlich um 46 % zugenommen.

Nach der Prognose der Studie „Globales E-Commerce-Imperium“ wird der Anteil des internationalen Geschäfts am Online-Einzelhandelsumsatz in Großbritannien im Jahr 2020 bei 40 % bzw. schätzungsweise 28 Mrd. britischen Pfund liegen. Westeuropa bildet derzeit (neben den USA) die Hälfte des weltweiten E-Commerce Marktes und könnte sich bis 2020 zu einem entscheidenden Handelsplatz entwickelt haben. Der durch die Freizügigkeitspolitik der Europäischen Union unterstützte Online-Umsatz zwischen den Ländern Westeuropas wird nach Ansicht der Experten bis 2020 weiter steigen: auf voraussichtlich 79 Mrd. Pfund, von denen 9,8 Mrd. Pfund auf britische Marken und Einzelhändler entfallen werden.

„Der E-Commerce hat die zuvor lokal begrenzten Märkte geöffnet – wenn Händler heute auf nationaler Ebene eine Sättigungsgrenze erreichen, ist es für sie einfacher, international zu expandieren.“

Großbritannien zeigt Flagge beim E-Commerce
Von herausragender Bedeutung für das E-Commerce-Angebot sind die Luxusgüter und Modemarken der Insel. Einige bekannte Händler wie ASOS und Topshop beziehen mehr als die Hälfte ihres Auftragsvolumens über die internationale Online-Nachfrage. Der Bericht stellt jedoch auch fest, dass kleine und mittlere Händler sich vergleichsweise schneller und besser auf dem internationalen Markt etablieren: Während bei den „Megamarken“ nur 13 % aller Internet-Suchanfragen von außerhalb Großbritanniens stammen, sind dies bei den kleineren Unternehmen stolze 47 %.

Anita Balchandani, Partner bei OC&C, kommentiert: „Die Händler müssen beachten, dass im internationalen E-Commerce neue Fähigkeiten gefragt sind. Ob es nun darum geht, sich schnell auf neue Verbraucherwünsche andernorts einzustellen oder sich mit internationalen Vorschriften und Preisstrukturen auszukennen – der internationale Onlinehandel verlangt ein bisschen von alldem. Ungeachtet dieser Herausforderungen gibt es jedoch durchaus eine ansehnliche Zahl von Ländern, die britischen Unternehmen recht problemlose Wachstumsmöglichkeiten bieten.“

Der weltweite Markt für E-Commerce
Es wird erwartet, dass der Umsatz des britischen E-Commerce im westeuropäischen Ausland von 1,5 Mrd. Pfund im Jahr 2012 auf die Marke von 9,8 Mrd. Pfund im Jahr 2020 klettern wird. Die aufgrund der niedrigen Eintrittsbarrieren der EU günstigen Handelsbedingungen und die unproblematischen Liefermöglichkeiten auf dem gesamten Kontinent werden die grenzüberschreitenden Aktivitäten weiter ankurbeln.

Beim Blick über Westeuropa hinaus auf die Schwellenländer Mittel- und Osteuropas sowie nach Asien sind auch dort weiter steigende Umsätze zu erwarten: Hier wird mit einem Umsatzwachstum von 400 Mio. Pfund 2012 auf 6,9 Mrd. Pfund 2020 beziehungsweise einem Anstieg von 400 Mio. Pfund 2012 auf 4,5 Mrd. Pfund 2020 gerechnet. In Nordamerika als dem größten britischen Online-Exportmarkt wird weiteres Wachstum mit einem Umsatzplus von 0,8 Mrd. Pfund 2012 auf 2,7 Mrd. Pfund 2020 erwartet.

Peter Fitzgerald, Director bei Google, erläutert: „Wir verzeichnen einen erheblichen Anstieg bei den Suchanfragen nach britischen Händlern und Marken von Ländern außerhalb Großbritanniens. Die meisten dieser Suchanfragen stammen derzeit aus dem restlichen Europa, gefolgt von Nordamerika und Asien. Grund ist die zunehmende Beliebtheit britischer Marken weltweit. Mithilfe der entsprechenden Suchdaten können die Händler sehen, wo sich die Nachfrage konzentriert, und entsprechend schnell auf den Bedarf der Kunden reagieren.“

Weitere Informationen zu diesem Bericht und seinen Ergebnissen erhalten Sie hier auf der Website von OC&C Strategy.

 

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