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E-Commerce » Trends, Tipps & Fakten, Länder Fokus | 25.02.2014

Britische Händler konzentrieren sich 2014 auf Multichannel

 

Im neuesten Bericht von geben führende britische Händler Einblick in ihre Ansichten zur Branche sowie zu E-Commerce und M-Commerce.

Der in Zusammenarbeit mit Kurt Salmon erstellte Bericht „Retail 2014“ beleuchtet die Herausforderungen und Chancen des Einzelhandels im kommenden Jahr, darunter auch das aktuelle Wirtschaftswachstum und Verbrauchervertrauen.Der Bericht geht insbesondere auf die Modernisierung des Einzelhandels ein, der statt auf Eigentumserwerb immer mehr auf Investitionen in den Multichannel-Vertrieb setzt (im Bericht wird unter dem Motto „Mehr Klicks als Ladentische“ auf diese Entwicklung Bezug genommen).

Wachstum fördern

Retail Week befragte fünfundzwanzig Branchenführer hinsichtlich ihrer Umsatzprognosen für das Jahr 2014. Dabei prognostizierte einer der Befragten eine deutliche Verbesserung, neun der Befragten prognostizierten eine leichte Verbesserung und fünfzehn gaben an, keine Veränderung der Umsatzentwicklung zu erwarten. Dies deutet darauf hin, dass der Einzelhandel trotz Konjunkturerholung einige wichtige Herausforderungen bewältigen muss, um das Wachstum anzukurbeln. Dazu der Geschäftsführer eines Fachhändlers: „Was das Wachstum anbetrifft, ist der Multichannel-Ansatz ein äußerst wichtiger und positiver Trend. Künftig werden immer mehr Verbraucher kanalübergreifende Optionen nutzen.“

Die anderen befragten Branchenführer waren gleicher Ansicht und wählten „Investitionen in den Multichannelvertrieb“ als oberste Priorität für 2014, dicht gefolgt von „Investitionen in den Kundendienst und die Kundenerfahrung“, „Internationaler Expansion“ und „Investitionen in mobile Anwendungen“. Diese Begeisterung für Multichannel-Investitionen wird von den jüngsten Zahlen des IMRG Capgemini E-Retail Sales Index gestützt, nach denen der Online-Einzelhandelsumsatz im November 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 20 % gestiegen ist.

„Zu Beginn des Jahres 2014 hat sich deutlicher denn je gezeigt, wie stark der technologische Wandel den Sektor beeinflusst. Die Suche nach einer einheitlichen Kundensicht hat zudem deutlich gemacht, wie ein gutes Einzelhandelsmodell in dieser neuen Umgebung aussieht.“

Eine „einheitliche Kundensicht“

Ein fester Bestandteil der Multichannel-Entwicklung ist die „einheitliche Kundensicht“, die die Online- und Offline-Geschäfte des Kunden bei einer Marke in einer einzigen Erfahrung zusammenfasst. Nur 29 % der befragten Einzelhandelsgeschäftsführer haben derzeit eine einheitliche Sicht auf ihren Bestand und ihre Kunden. Als zweit- bzw. drittwichtigste Priorität hinsichtlich des Multichannels-Vertrieb gewinnt die einheitliche Kundensicht jedoch für die Branche immer mehr an Bedeutung. Dazu der Leiter eines Kaufhauses: „Dies ist bei Weitem der wichtigste Aspekt des Multichannel-Vertriebs. Unsere Vision besteht darin, dass sich jeder Kunde wie ein VIP fühlt“.Ein anderer Geschäftsführer erklärte, dass eine einheitliche Kundensicht das Problem unangemessener Direktmailings und Direktwerbung lösen könnte, da Unternehmen eine bessere Vorstellung von den Interessen und Vorlieben jedes einzelnen Kunden gewinnen könnten.

In mobile Anwendungen investieren

Als höchste Priorität hinsichtlich des Multichannels-Vertrieb nennen führende Händler jedoch Investitionen in mobile Anwendungen, die sich nach ihrer Auffassung „zum ausschlaggebenden Merkmal der Branche entwickeln werden“. Mehr als 20 % der befragten Verbraucher gaben an, in Zukunft mehr Lebensmittel oder Kleidung per Telefon oder Tablet-Computer kaufen zu wollen. Bei den unter 25-Jährigen lag dieser Anteil sogar bei 43,9 %. Ein Geschäftsführer drückte es wie folgt aus: „Für junge Menschen ist die Vorstellung, Einkäufe vom Schreibtisch aus zu erledigen, veraltet. Die Zukunft liegt in mobilen Anwendungen.“

Internationale Horizonte

Obwohl die internationale Expansion offenbar einen niedrigeren Stellenwert hat als die Investition in den Multichannel-Vertrieb, stellt sie dennoch eine wichtige Priorität für die Branchenführer dar. 58 % der Befragten erwarten im kommenden Jahr einen größeren Umsatzanteil aus dem internationalen Geschäft. Einer der Geschäftsführer wies darauf hin, dass Großbritannien im Vergleich zu vielen anderen internationalen Märkten ein relativ kleiner Markt sei, woraus sich für britische Unternehmen diverse Möglichkeiten ergäben. Ein anderer Branchenführer betonte die Bedeutung des E-Commerce in Zusammenhang mit einer internationalen Strategie, da Unternehmen vor der physischen bereits eine digitale Präsenz in einem Land haben könnten.

Der Bericht „Retail 2014“ bietet einen geschlossenen Überblick über den britischen Einzelhandel im kommenden Jahr. Mit einem erneuten Schwerpunkt auf Wachstum konzentrieren sich die Branchenführer auf Investitionen in den Multichannel-Vertrieb, um ihre Marken zu stärken und die Kundenerfahrung zu optimieren.

Hier können Sie den vollständigen Bericht lesen.

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