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E-Commerce » Trends | 25.11.2015

Im europäischen Onlinehandel ist immer noch Raum für Innovation

 

Europa, vor allem Westeuropa, ist einer der etabliertesten Online-Märkte der Welt. Dennoch gibt es immer noch ein enormes Wachstumspotenzial, wie das kürzlich veröffentlichte Consumer Conditions Scoreboard der Europäischen Kommission zeigt.


Das Scoreboard untersucht das Verhalten der europäischen Verbraucher und ihre Einstellung zum Onlinehandel. Laut Bericht haben nur 38 % der Käufer ein sehr gutes Gefühl, wenn sie in einem anderen EU-Land einkaufen, im Vergleich zu 61 %, die mit gutem Gewissen bei Online-Händlern kaufen, die in ihrem eigenen Land ansässig sind.

Nach Ansicht des Online-Händlerverbands Ecommerce Europe muss also das Bewusstsein für Verbraucherrechte gestärkt werden; außerdem ergab seine Umfrage „Barriers to Growth“, dass Händler, die ihre Waren grenzüberschreitend in der EU anbieten, einige Hürden zu überwinden haben, darunter Logistik, Steuerfragen und gesetzliche Vorschriften, die von Mitgliedsstaat zu Mitgliedsstaat variieren können.

Wichtiger Schritt in Richtung des digitalen Binnenmarktes

Das Europäische Parlament stimmte kürzlich für die überarbeitete Richtlinie über Zahlungsdienste im Binnenmarkt Payment Services Directive 2 (PSD2), die ein „gesamteuropäisches Regelwerk“ für Online-Zahlungen festlegt. Diese Richtlinie wird, sobald sie offiziell vom Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union verabschiedet wurde, ein wichtiger Schritt in Richtung des digitalen Binnenmarktes sein.

PSD2 wird es der Europäischen Bankenbehörde ermöglichen, „gemeinsame und sichere Standards zur Authentifizierung und Bereitstellung von Geldmitteln“ herauszugeben, die dazu beitragen werden, das Vertrauen zwischen Verbrauchern und Einzelhändlern zu stärken. Weitere Grundsätze von PSD2:

  • Einführung strikter Sicherheitsanforderungen für die Einleitung und Verarbeitung elektronischer Bezahlvorgänge und zum Schutz der Finanzdaten der Verbraucher
  • Stärkung der Verbraucherrechte in unterschiedlichen Bereichen, darunter Einschränkung der Haftbarkeit für nicht autorisierte Zahlungen und Einführung eines bedingungslosen („keine Begründung erforderlich“) Erstattungsrechts für Lastschriften in Euro
  • Verbot von Zusatzgebühren, beispielsweise für Kartenzahlung, im Online-Handel

Über David-Alexandre Krupa
Als Sales Excellence Manager für Asendia ist David-Alexandre für die Durchführung von Verkaufsschulungen zuständig. Seit 16 Jahren in Postindustrie tätig, arbeitete er in diversen internationalen Versand- und Logistikfirmen. Er spricht mehrere Sprachen darunter fliessend Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch und Deutsch.